#10 Edinburgh

Bevor ich in Edinburgh ankam, dachte ich, dass ich mir zu viel Zeit für die Stadt eingeplant hatte. Drei Nächte an einem Ort schienen mir eine Unendlichkeit, denn bis jetzt war ich meist eine, höchstens zwei Nächte in der gleichen Stadt. Doch meine Meinung änderte sich schlagartig, als ich die schottische Hauptstadt das erste Mal sah.
Zugegeben, ich war sofort von der großen Menschenmasse überwältigt, die sich durch die Straßen und Gassen der Stadt zwängte. Denn, ohne es zu planen, war ich genau dann in Edinburgh als ein großes Kulturfestival stattfand. „Fringe“, so nennt sich das Festival, welches einen Monat lang andauert und über 40.000 Shows bietet. Man kann sich kaum entscheiden, denn die Auswahl zwischen Theater, Musik, Tanz, Kunst, Musical und Poesie ist enorm.

Da ich durch eine Erkältung nicht ganz so fit war, lies ich den ersten Tag sehr gemütlich angehen und erholte mich erst in meinem Zimmer und ging schließlich nach Sonnenuntergang auf einen Aussichtspunkt, den sogenannten Calton Hill. Dies war eine sehr gute Entscheidung, denn die Stimmung war wunderbar zu dieser Zeit.

Abends lernte ich noch Regina kennen. Regina ist eine unglaublich liebe, sympatische und sehr interessante junge Frau, voller Abenteuer, Erfahrungen und Ideen. Sie war es auch die, die mir die Tipps für eine Show und eine Stadtführung gab, die meinen Aufenthalt hier erst wirklich zu etwas Besonderm machten. Danke dafür!

Ich könnte noch ewig von dieser Stadt schwärmen, von Arthurs Seat und den vielen schönen Ecken erzählen und von den Menschen, die ich hier getroffen habe, berichten. Dabei habe ich vielleicht ein Drittel der Stadt gesehen und nur einen Bruchteil der Geschichte hinter dieser Stadt erfahren. Für mich ist eines klar: Ich komme wieder!

An meinem letzen Abend hier in Edinburgh endete das Fringe und dies wurde gebührend mit einem großen Feuerwerk gefeiert. Ein krönender Abschuss meines Aufenthalts.

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Nun geht meine Schottland Rundreise weiter. Vor mir liegen vier Städte in vier Tagen. Ich bin wahnsinnig gespannt auf das was vor mir liegt und gleichzeitig fällt es mir unglaublich schwer Edinburgh hinter mir zu lassen.

Bis bald,
eure Eva


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