#16 Zwei Tage Auszeit – Tag 1

Letztes Wochenende habe ich mich in Prokrastination geübt und einfach meine To Do Liste beiseite geschoben, damit ich mal wieder das Land in vollen Zügen genießen konnte.

Am Samstag ging es gegen Mittag in die etwa eine Stunde entfernte Stadt Nottingham. Da es Samstag war, zeigten sich manche anderen Passagiere im Zug von ihrere englischsten Seite und versüßten ihre Reise mit Bier, Cider und auch Prosecco. Das ist in UK so üblich, besonders an Wochenenden. Mittlerweile kann mich das englische Trinkverhalten echt nicht mehr überraschen, denn die Bewohner dieses Landes finden immer einen Grund zu trinken. Schon alleine die Freude darüber, dass ihr alles geliebter Pub um 11 Uhr vormittags öffnet, bietet einen Grund ein kühles Vormittagsbier zu genießen.
Aber zurück zu meinem Ausflug. In Nottingham angekommen, schlenderten Hans*, ein Erasmusstudent aus Deutschland, und ich durch die Straßen der Stadt. Zuerst begaben wir uns auf die Spuren Robin Hoods, der der Legende nach in den Wäldern um Nottingham gelebt haben soll. Das meiste der Robin Hood Geschichte, die weit verbreitet ist, ist jedoch frei erfunden.

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Nach einem ausgiebigen Mittagessen erkundeten wir noch weitere Teile der Stadt. Dabei stießen wir auf recht unübliche Dinge. Zum Beispiel auf eine Kirche, die einfach in ein Restaurant umfunktioniert wurde. So etwas hatte ich noch nie gesehen.


Da ich meine Kamera mit hatte, konnte ich die Atmosphäre der Stadt viel besser einfangen als mit meinem Smartphone.

Bei einem Nachmittagskaffee entspannten Hans* und ich in der Fußgängerzone und wir beobachteten die Passanten die dort entlangliefen.

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Bevor wir uns dann wieder auf den Nachhauseweg machten, besuchten wir noch eine der unterirdischen Höhlen Nottinghams. Unter der Stadt befinden sich nämlich bis zu 500 Höhlen und Tunnel. die früher als Unterkunft, während des zweiten Weltkriegs als Luftschutzbunker und heute teils als Keller und Lagerraum genutzt werden.
Und auch hier mussten wir uns ein bisschen über Nottingham wundern, denn der Zugang zu den Höhlen war in einem Shoppingcenter. Als ob das nicht schon genug wäre mussten wir auch noch in den zweiten Stock um den Eingang zu erreichen. Schon ziemlich verrückt. Auch wurde das Shoppingcenter auf die Höhle drauf gebaut und an manchen Stellen kann man den Boden des Centers von unten begutachten.

Am Sonntag ging es dann für mich in den Peak Distrikt, mehr dazu erfahrt ihr im nächsten Blogeintrag.
Bis bald,

eure Eva

*Name aus Sicherheitsgründen geändert 😉


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