#18 Was bisher geschah…

Mein letzter Blogeintrag ist jetzt schon wieder ein paar Wochen her und es hat sich einiges ereignet hier in Sheffield.

Mit der Zeitumstellung ist auch die Kälte in Sheffield eingezogen. Manche behaupten gar schon, dass es Winter ist, doch dem kann ich nicht zustimmen. Zumindest nicht wenn man das momentane Klima hier mit den Winter in den Bergen vergleicht. Eigentlich wäre es hier im Norden Englands auch noch nicht so kalt, wenn denn der Wind nicht wäre. Meistens strahlt die Sonne vom Himmel, doch der eiskalte Wind schafft es, dass sich die durchschnittlich etwa acht Grad manchmal wie Minusgrade anfühlen. Das hat besonders mein Besuch zu spüren bekommen.

Am letzten Oktober Wochenende war meine Tante mitsamt Familie hier in Sheffield zu besuch. Und obwohl das Wetter meist sehr schön war, hat uns ständig der Wind um die Ohren gepfiffen. Ich habe mich zum Glück schon daran gewöhnt.
Natürlich haben wir auch einen Ausflug in den Peak Distrikt gemacht und zwar zu der Peak Cavern. Es handelt sich dabei um die größte Höhle im Peak Distrikt.


Als mein Besuch sich dann wieder auf den Weg ins schöne Südtirol gemacht hat, durfte ich mich wieder auf die Universität konzentrieren. Das heißt mein ca. 8 – 9h Alltag, welcher geprägt ist von Vorlesungen, Seminaren und Bibliothek, ging wieder los. Mittlerweile konnte ich schon meine ersten Assignments abschließen. Was leider nicht bedeutet, dass ich dann weniger zu tun habe, nein ich darf mich nur auf neue Assignments stürzen.

Das letzte Wochenende habe ich dann doch ein bisschen ruhiger angehen lassen. Der Samstag war zwar von einem Assignment bestimmt, dafür habe ich den ganzen Freitag damit verbracht eine Serie zu schauen und am Sonntag ging es wieder in den Peak Distrikt.


Mir fehlen die Berge wirklich sehr und ich bin so froh, dass der Peak Distrikt so nah bei Sheffield ist. Die Hügel dort kann man zwar nicht als Berge bezeichnen, aber schon allein dass ich die Möglichkeit habe, draußen in der Natur zu sein und zu wandern macht mich richtig glücklich.

Doch vielleicht war das mein letzter Trip in den Nationalpark. Die Temperaturen sinken von Tag zu Tag und die Tage werden auch immer kürzer. Auch bestehen die Wege und Pfade meist nur noch aus Schlamm und Matsch. Dennoch hoffe ich, dass ich in den letzten sechs Wochen, die mir hier verbleiben, doch noch mal zum wandern in den schönen Nationalpark kann.

Aber jetzt genug von dem Vergangenen, ich habe nämlich auch Pläne für die Zukunft. Zumindest für die sehr nahe Zukunft. Denn Morgen schon geht es für mich nach Irland. Nachmittags habe ich einen Flug nach Dublin und dann werde ich bis am Montag in Irland bleiben. Ich darf auch das erste Mal seit langen wieder mit einem Auto fahren und das dann auch noch auf der falschen Straßenseite. Drückt mir die Daumen, dass alles gut geht.

Seid gespannt wie es mir in Irland ergeht!

Bis bald,

eure Eva


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