Für mich ging es dann also am letzten Donnerstag nach Irland. Ich wusste echt nicht ob ich mich mehr vorm Fliegen oder vorm Autofahren auf der verkehrten Seite fürchtete. Zuerst stelle ich mich meiner Flugangst und wie sich herausstellte, war die Aufregung wieder ganz umsonst, so wie immer. Der Flug von Manchester nach Dublin dauert etwa 40 Minuten und kaum ist man oben, muss man auch schon wieder runter.
Aber nun weiter mit Irland! Kaum gelandet machte ich mich auf den Weg zu meinem Mietwagen und düste dann nach Carlow, wo Anna ihr Auslandssemester macht. Mit dem Fahren ging es viel besser als erwartet und so kam ich ohne weitere Zwischenfälle in Carlow an. Am nächsten Tag erkundete ich zuerst alleine Carlow und nachmittags fuhren Anna und ich in das nahe gelegene Kilkenny.






Am Samstag fuhr ich nach Tipperary wo ich Marc und Tom, zwei Weitwanderer aus Kärnten aufgabelte. Aber keine Angst, ich kannte die Beiden schon vorher! Marc ist der Freund von Melanie, die mit mir studiert und mir eine gute Freundin geworden ist. Und Tom ist Marcs Bruder. Die Beiden sind zurzeit auf einem 900km langen Weitwanderweg quer durch Irland unterwegs und das alles ohne Geld. Mit dieser Charity Wanderung sammeln sie Spenden für die Obdachlosenhilfe in Zusammenarbeit mit Caritas.
(Auf Facebook könnt ihr gerne mehr über die Beiden unter BreadlineWalking nachlesen.)
Marc und Tom nahmen sich zwei Tage Auszeit um mit mir Irland zu erkunden. Marc war schon öfter in Irland und ist sogar schon etwa 3.000 km in Irland gewandet und zwar den Wild Atlantic Way und kennt sich somit bestens aus.
Wir machten uns also zu dritt auf den Weg nach Doolin. Dort hatten wir ein Hostel gebucht und nach einer kurzen Rast ging es für und zu den Cliffs of Moher. Wir machten eine etwa 1,5 Stunden lange Wanderung durch Regen und Matsch und wurden mit atemberaubenden Ausblicken belohnt.




Am nächsten Morgen strahlte die Sonne vom Himmel und es sollte ein wunderschöner Tag werden. Am Vorabend hatten wir beschlossen, dass es am Sonntag nach Dingle gehen sollte und so machten wir uns auf den Weg zu der etwa drei Stunden entfernten Halbinsel. Erster Stopp war Inch Beach, ein wunderschöner Strand an dem man mit dem Auto entlangfahren kann.





Unser Roadtrip führte uns dann auch einmal um die Halbinsel und Marc kannte die ganzen schönen Stellen an denen wir natürlich einen kurzen Stopp machten.






Nach einem kurzen Stopp in einem Pub in der Ortschaft Dingle ging es für uns zurück nach Limerick wo wir die Nacht verbrachten und von wo ich dann am Montag ganz früh morgens nach Dublin aufbrach.
An jenem Sonntag haben wir um die 450 km zurückgelegt und ich bin insgesamt auf meinem Irland Trip über 1000 km in 3,5 Tagen gefahren. Also an Fahrpraxis für fahren auf der verkehrten Seite fehlt es mir nicht mehr 😉
Bis bald,
eure Eva
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