Katharinaberg bis Eishof, Pfossental
Wusstet ihr, dass der Meraner Höhenweg dieses Jahr sein 40-jähriges Jubiläum feiert? Wir auch nicht. Zumindest bis jetzt noch nicht. 😉
Der Tourismusverein Partschins hat dafür sogar eine eigene Kräuterlimonade mit dem Namen N.24 entwickelt – benannt nach der Wegnummer des Meraner Höhenwegs. Diese Limonade haben wir heute am Ende der Etappe am Eishof getrunken.


Doch fangen wir von vorne an. Nach der Nacht im geschichtsträchtigen Bauernhaus stärkten wir uns bei einem leckeren Frühstück mit hausgemachter Erdbeermarmelade, Vinschgerlen und Speck. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, wie nötig wir diese Stärkung wirklich haben würden.
Wir verabschiedeten uns vom Wirt, der ein echtes Original war, und machten uns auf den Weg.
Die letzten zwei Tage spürten wir deutlich in den Beinen, doch zu Beginn der Etappe fühlte sich alles noch gut an. Das änderte sich jedoch mit dem steilen Abstieg, den die, gestern erwähnte, Umleitung mit sich brachte. Die Motivation sank zusätzlich, als wir fast zwei Kilometer der Straße entlang bergauf wandern mussten, um endlich wieder auf den Meraner Höhenweg zu gelangen.
Unsere Energiereserven waren ausgeschöpft. Eine kleine Pause mit Snacks brachte einen leichten Aufschwung, und wir sehnten uns nach der Vorderkaseralm.
Zähne zusammenbeißen und durch. In der Ferne erblickten wir endlich die Alm und mit jedem Schritt kamen wir näher. Endlich waren wir da!


Wir bestellten einen unglaublich guten Holundersaft und dazu Topfen- und Mohnstrudel, die einfach himmlisch schmeckten. Diese Stärkung tat richtig gut. Sehr gut sogar. Die letzten fünf Kilometer flogen danach beinahe nur so dahin, und schließlich erreichten wir den Eishof – nach 13 Kilometern und 950 wirklich fordernden Höhenmetern.
Morgen steht die Königsetappe an. Es geht hinauf aufs Eisjöchl und dann hinunter nach Pfelders. Doch davon erzählen wir euch morgen.


Jetzt erholen wir uns im schönen Pfossental, genießen die Sonne im Liegestuhl oder plaudern mit anderen Wanderern. Was die auf ihren Touren alles erleben, ist wirklich spannend. Es wird nie langweilig. Und vielleicht steht auch noch eine Runde Watter an – mal sehen, wie fit wir noch sind.
Stay tuned. Fortsetzung folgt.
Liebe Grüße
Letizia und Eva
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